Auslesen der SIM-Karte


AV: E04 Status: Aktiv Thread Level: Medium Auswirkungen: Vertraulichkeit, Datendiebstahl, SMS-Abfangen, Geräteidentifikation Voraussetzung/Distanz: Physischer Zugriff

Veröffentlicht: 21.03.2013 Aktualisiert: 30.08.2015

Kontaktdaten wie Telefonnummern (inkl. angerufene Nummern), die letzte Location Area Identifier (LAI) und eventuell auch die SMS Nachrichten, sind auf der SIM-Karte gespeichert.

Keine MITRE Quellen vorhanden.



Details:

Das Auslesen könnte über die Luftschnittstelle erfolgen. Auch der Application Processor kann auf das SIM Application Toolkit (STK) zugreifen.







Kategorien: SIM-Karte STK





Weitere Vektoren aus dem Bereich

SIM-originierende AT-Kommandos (CATana)

Eine bösartige oder kompromittierte SIM beziehungsweise eSIM kann über den standardisierten Proactive-SIM-Befehl RUN AT COMMAND AT-Kommandos an das Mobilfunkmodem eines Geräts senden. Die CATana-Studie zeigte, dass 9 von 26 untersuchten

Sensoren

Bewegungs- und Lagesensoren eines Smartphones (insbesondere Gyroskop/Beschleunigung) können unter bestimmten Bedingungen als akustischer Seitenkanal missbraucht werden. Angreifer gewinnen dabei keine klassischen Mikrofonaufnahmen, sondern verwertbare Schwingungsinformationen, aus denen sich Sprachmerkmale ableiten

FOTA (Firmware-Over-The-Air)

Bei “Firmware Over The Air” (FOTA) wird eine SMS als WAP-Push gesendet, um ein Firmware-Update auszuliefern. Update 09-2019: Jetzt wurde die erste Schwachstelle dokumentiert, mit der SIM Toolkit Befehle mittels

Kamera / QR-Code

Über manipulierte QR-Codes (Quishing) können Nutzer auf Phishing-Seiten, Malware-Downloads oder gefälschte Login-/Payment-Flows geleitet werden. Da der tatsächliche Ziel-Link vor dem Scannen oft nicht klar erkennbar ist, entsteht ein erhöhter Social-Engineering-Hebel.