WiFi/WLAN
Eine mit WEP geschützte Verbindung ist innerhalb weniger Sekunden entschlüsselt. Aber auch WPA/WPA2 ist nicht mehr sicher. Sogar auf den neuen Standard WPA3 gibt es erste Angriffsszenarien.
Keine MITRE Quellen vorhanden.
Details:
Gängige Verfahren sind zum Beispiel:
WEP Key recovery attack,
Pre Shared Key (PSK) - decrypt ARP request.
Quellen/Links:
Practical attacks against WEP and WPA (Martin Beck, Erik Tews): dl.aircrack-ng.org/breakingwepandwpa.pdf
Key Reinstallation Attacks Breaking WPA2 by forcing nonce reuse: www.krackattacks.com/
KRACK-Angriff; Key Reinstallation Attacks: Forcing Nonce Reuse in WPA2 papers.mathyvanhoef.com/ccs2017.pdf
Dragonblood: A Security Analysis of WPA3’s SAE Handshake papers.mathyvanhoef.com/dragonblood.pdf
Erkennung:
WLAN-Angriffe zeigen sich häufig indirekt: unerwartete Trennungen, wiederholte Re-Authentifizierungen, plötzlich schwächere Sicherheitseinstellungen oder ungewöhnliche Access-Point-Namen können auf Probleme hindeuten.
Für eine belastbare Erkennung sind jedoch technische Prüfungen nötig, etwa Monitoring auf verdächtige Handshakes, Reinstallation-Effekte oder Fehlkonfigurationen beim Schlüsselmanagement.
Quellen/Links:
- Vanhoef/Piessens: KRACK – Key Reinstallation Attacks (2017)
- Dragonblood: Security Analysis of WPA3-SAE (2019)
- Wi-Fi Alliance: aktuelle Sicherheitsmechanismen (WPA3, PMF)
Gegenmaßnahmen:
Gegenmaßnahmen sind vor allem organisatorisch und technisch: aktuelle Firmware auf Clients und Access Points, moderne Standards wie WPA3 mit Protected Management Frames, starke Passphrasen und das Abschalten veralteter Verfahren wie WEP oder unsicherer Übergangskonfigurationen.
Zusätzlich helfen Netzsegmentierung, konsequentes Patch-Management und die Vermeidung offener oder schwach geschützter WLANs für sensible Kommunikation.
Quellen/Links:
- KRACK: Empfehlungen und technische Hintergründe
- Wi-Fi Alliance: Security Best Practices
- Dragonblood-Paper (WPA3)